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	<title>Richard Haverkamp &#8211; KfG  -`✞´-  Konferenz für Gemeindegründung</title>
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	<description>Konferenz für Gemeindegründung e.V.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Aug 2024 21:08:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die Gemeinde braucht Älteste</title>
		<link>https://kfg.org/2024/die-gemeinde-braucht-aelteste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Haverkamp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 22:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Pastor ist nicht dazu da, dass er die Arbeit für die Leute tut, sondern dass er den Leuten beibringt, wie man die Arbeit tut. Gemeinden werden aufgebaut, indem man die Gläubigen befähigt, geistliche Aufgaben zu übernehmen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unser Ziel ist die lebendige, aktive, unabhängige Gemeinde. In einer Stadt von etwa 100.000 Menschen hätte ich lieber zehn Gemeinden mit je 50 Mitgliedern als <em>eine </em>Gemeinde mit 500 Mitgliedern. Denn zehn Gemeinden mit je 50 Menschen erreichen viel mehr Leute als eine Gemeinde mit 500 Mitgliedern.</p>



<p>In einer Gemeinde mit je 50 Mitgliedern muss jeder aktiv sein. Man kann sich immer noch alle zwei oder drei Monate mit den zehn Gemeinden zusammen treffen für eine gemeinsame Konferenz.</p>



<p>Um Gemeinde zu bauen, sind verschiedene Schritte notwendig: Wir müssen als erstes Kontakte knüpfen; zweitens Menschen zur Bekehrung führen; drittens müssen wir die Bekehrten taufen; viertens müssen wir sie lehren; fünftens müssen wir sie in eine Gemeinde führen; sechstens müssen wir ihnen Übung geben. Mit diesem Thema möchten wir uns jetzt befassen. Wir werden über die Führer und die Ältesten in der Gemeinde sprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Aufgabe der Leiter</h2>



<p>In Epheser 4,11-12 lesen wir: „<em>Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern, dass die Heiligen zugerüstet würden zum Werk des Dienstes, dadurch soll der Leib Christi erbaut werden.</em>“</p>



<p>Diese Leute sind dazu gegeben, um die Heiligen auszurüsten, um die Arbeit des Dienstes zu tun. Wir sollen nicht die Arbeit für sie tun, wir sollen ihnen beibringen, wie man die Arbeit tut, so dass wir weitergehen können.</p>



<p>Der Rest dieses Abschnittes ist wunderschön. In Vers 16 lesen wir: „<em>(Christus), von welchem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, dadurch ein jegliches Glied dem andern kräftig Handreichung tut nach seinem Maße und macht, dass der Leib wächst und sich selbst auferbaut in der Liebe.</em>“</p>



<p>Die Betonung liegt auf „jegliches Glied.“ Das müssen wir unseren Leuten beibringen. Wir sind verantwortlich, dass wir jedes Glied, jeden Gläubigen, aktivieren.</p>



<p>Es wird Zeit, dass Sie Ihre Gemeinde Epheser 4 lehren. Der Pastor ist nicht dazu da, dass er die Arbeit für die Leute tut, sondern dass er den Leuten beibringt, wie man die Arbeit tut. Die Arbeit des Dienstes ist nicht nur den Boden zu putzen. Das beinhaltet auch die Kranken zu besuchen, zu predigen und zu lehren. Das beinhaltet den ganzen Dienst. Jeder Gläubige sollte ausgerüstet werden entsprechend den Gaben, die er empfangen hat.</p>



<p>Paulus sagt in 2. Timotheus 2,2: „<em>Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.</em>“</p>



<p>Paulus spricht hier von Multiplikation. Wenn ich in diesem Jahr eine Person für Christus gewinne, dann sind wir zwei. Wenn jeder von uns im nächsten Jahr einen Menschen für Christus gewinnt, dann sind wir vier. Im folgenden Jahr sind wir acht, dann 16, dann 32, 64, 128, 256, und in 32 Jahren haben wir mehr als vier Milliarden Menschen erreicht. In 32 Jahren könnten wir theoretisch die Welt evangelisieren – ohne eine Großevangelisation!</p>



<p>Wenn Sie eine neue Gemeinde anfangen, dann denken Sie schon daran, wann Sie die nächste gründen wollen. Sagen wir, Sie haben 35 Leute in Ihrer Gemeinde. Wenn Sie ihre Leute begeistern, unterweisen, ihnen Übung geben, so dass im nächsten Jahr jeder einen gewinnen kann, dann haben Sie im nächsten Jahr 70 Leute in dieser Gemeinde. In zwei Jahren wären es 140, in drei Jahren 280, in vier Jahren 500 und in fünf Jahren über 1.000.</p>



<p>Natürlich gibt es einige, die unfähig sind, jemand für Christus zu gewinnen, aber dafür gibt es andere, die zwei, drei, oder vier gewinnen können. Sagen Sie Ihren Leuten, sie haben 365 Tage, um zu beten und um zu arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Schulung der Gemeindeglieder</h2>



<p>In 2. Timotheus 2,2 spricht Paulus eigentlich von der Schulung von Leitern. Unsere Arbeit als Leiter ist die, dass wir uns aus unserer Arbeit herausarbeiten. Wir sollten immer andere einarbeiten, dass wir verschwinden können. Zur Zeit lehre ich einige Männer, wie sie diese zehn Studien aus Johannes 1 – 3 lehren können, sodass sie die neuen Bibelabende halten können.</p>



<p>Es gibt vier Gebiete, in denen wir die Leute einarbeiten müssen:</p>



<p><strong>Lehre</strong></p>



<p>Wir müssen die Leute einarbeiten, dass sie das Wort Gottes z.B. in einer Sonntagschule lehren können.</p>



<p><strong>Evangelisation</strong></p>



<p>Zweitens müssen wir die Leute lehren, wie sie evangelistische Hauskreise halten können. Das schließt praktische Schulung mit ein. Die Leute müssen lernen, ein Zeugnis zu geben. Sie müssen lernen, wie sie Menschen treffen können und wie man mit Menschen umgeht. Das einfachste ist, man nimmt sie einfach mit und zeigt ihnen, wie man es tut.</p>



<p><strong>Der Hirtendienst</strong></p>



<p>Wir müssen die Männer lehren, wie sie einen Hirtendienst ausführen können. Es ist nicht leicht, Hirten zu finden. Wir müssen den Herrn der Ernte bitten, Hirten zu schenken.</p>



<p><strong>Dienen</strong></p>



<p>Wir müssen die Leute auch einarbeiten, praktische Arbeiten zu tun. Auch das ist Dienst.</p>



<p>Dies sind die vier wichtigsten Gebiete, und fast jeder in der Gemeinde fällt unter eine dieser vier Kategorien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entwicklung von Führungskräften</h2>



<p><strong>Wir brauchen viel Gebet</strong></p>



<p>Es ist die Arbeit des Herrn. Jesus will seine Gemeinde bauen. Der Heilige Geist macht Brüder zu Leitern. Wir haben schon wunderbare Gebetserhörungen erlebt, was die Ältesten betrifft.</p>



<p><strong>Wir müssen die Leute lehren</strong></p>



<p>Ich rede hier nicht nur von den Ältesten. Wir lehren die vier Gebiete, die ich eben angesprochen habe.</p>



<p><strong>Praktische Anleitung</strong></p>



<p>Wir müssen ein Beispiel sein und die Person mitnehmen. Wir sollten die Leute mitnehmen, wenn wir evangelisieren. Meine Frau nimmt andere Frauen mit, wenn sie in der Sonntagschule lehrt. Wenn es in der Gemeinde Probleme gibt, nehme ich einige Männer mit, um sie zu lehren, wie man Probleme löst.</p>



<p><strong>Wir müssen Verantwortung weitergeben</strong></p>



<p>Das ist sehr wichtig. Die Leute müssen das Gefühl haben, dass wir ihnen vertrauen. Wenn wir wollen, dass sie wachsen und aktiv werden, müssen wir ihnen Aufgaben abgeben. Sie werden Fehler machen. Sie werden wirklich dumme Dinge tun. Ich könnte euch viele Geschichten erzählen. Aber dies ist der einzige Weg, auf dem wir die Leute zum Wachstum bringen.</p>



<p><strong>Die Ausübung von Kontrolle</strong></p>



<p>Wir müssen zusammen überprüfen, was getan wurde. Wenn jemand eine Bibelstunde gehalten hat oder einen Krankenbesuch gemacht hat, müssen wir zurückgehen und die Sache überprüfen. Wir müssen sehen, was richtig oder was falsch war oder was verbessert werden sollte.</p>



<p><strong>Verlassen und weiterziehen</strong></p>



<p>Dann kommt aber der Augenblick, wo wir die Gemeinde einfach verlassen müssen. Man muss die Leute die Arbeit tun lassen. Indem sie es versuchen, lernen sie eine Menge.</p>



<p><strong>Wir müssen zurückkommen</strong></p>



<p>Wir müssen zurückkommen, um beim Lösen von Problemen zu helfen.</p>



<p><strong>Zwei begehbare Wege</strong></p>



<p>Eines der größten Bedürfnisse in der Gemeinde sind gute, gottesfürchtige Leiter. Das ist ein Bedarf, der in der ganzen Welt existiert. In einer gewissen Weise können wir sagen, dass Führungsleute geboren werden. Führungsleute können aber auch herangebildet werden.</p>



<p><strong>Die Ausübung von „Führung“</strong></p>



<p>Ich verlasse die Gemeinde, ohne Älteste einzusetzen. Von unseren 20 Gemeinden gibt es nur etwa vier oder fünf, die z.Z. Älteste haben. Eine Gemeinde zu verlassen erscheint uns so fremd. Viele Leute sind schockiert, wenn ich ihnen erzähle, dass ich eine Gemeinde verlasse. Dies ist jedoch biblisch.</p>



<p>Paulus kam in ein Gebiet und gründete eine Gemeinde. Dann ging er weg. Nach ein oder zwei Jahren kam er zurück. Dann hat er Älteste ernannt.</p>



<p>Normalerweise ist es während dieser Zeit, dass die „Ältesten“ in den Vordergrund kommen. Wenn ich eine Gemeinde verlasse, dann kommt alles vorübergehend zum Stillstand. Die Sache wächst nicht mehr und nach einer Weile werden einige Männer unzufrieden. Sie sagen: „Da stimmt etwas nicht. Wir müssen etwas tun.“ Dann werden einige aktiv. Dann sehen sie, wo die Führung in der Zukunft herkommen wird.</p>



<p><strong>Die Heranbildung von Führern</strong></p>



<p>Vergangenes Jahr gingen wir aus gesundheitlichen Gründen für sechs Monate nach Kanada. In Westbelgien waren drei neue Gemeinden, die keine Ältesten und keine anerkannten Leiter hatten. Als ich zurückkam, kamen einige Leute zu mir und sagten: „Richard, wir brauchen Leute, die uns führen.“ Das Bedürfnis war da. Ich musste die Gemeinde nicht lehren, dass sie Älteste brauchten.</p>



<p>Folglich rief ich die ganze Gemeinde zusammen. Dann hatte ich ein langes Bibelstudium mit ihnen über das, was die Bibel über Älteste sagt. Normalerweise beginne ich im Alten Testament. Dann gehen wir durch das Neue Testament, insbesondere die Apostelgeschichte. Da sehen wir, wie zuerst die Apostel die Führer waren. Dann sehen wir, wie mit den Aposteln einige Männer genannt werden; zuerst heißt es „Apostel und Älteste“. Dann heißt es erstaunlicherweise „Älteste“, und die Apostel sind gegangen. So sollte es auch heute sein.</p>



<p><strong>Die Schulung der Ältesten</strong></p>



<p>Zuerst lehre ich die Gemeinde über die Qualifikationen und die Arbeit eines Ältesten. Dann sage ich: „Jetzt machen wir es praktisch! Nächste Woche treffe ich mich mit all den Männern, die denken, dass sie in der Zukunft Älteste sein könnten.“</p>



<p>Oft kommen dann etwa sieben oder acht Männer. Es sind einige da, die nicht da sein sollten. Meistens fehlen auch einige, die da sein sollten. Die besuche ich dann persönlich.</p>



<p><strong>Studium der Qualifikationen</strong></p>



<p>In dieser Gruppe treffen wir uns dann alle drei Wochen. Wir studieren zusammen die Qualifikationen. Bei jedem Treffen müssen sie zwei oder drei der Qualifikationen studieren. Sie müssen die Bibel studieren. Sie müssen verschiedene Übersetzungen gebrauchen. Sie müssen das Lexikon verwenden. Sie müssen mir sagen, was die einzelnen Worte bedeuten.</p>



<p>Meistens ist es so, dass nach dem ersten oder zweiten Abend einige wegbleiben. Entweder können sie einige dieser Qualifikationen nicht erfüllen, oder sie haben einfach das Gefühl, dass sie nicht zu dieser Gruppe gehören sollten.</p>



<p><strong>Studium der Aufgaben</strong></p>



<p>Ich lehre sie auch über die Arbeit eines Ältesten. Wir nehmen uns viel Zeit dazu. Natürlich bekommen sie wieder Hausaufgaben. Sie müssen Texte über „Hirten“ im Neuen Testament nachschlagen. Sie müssen jeden Text über „Älteste“ im Neuen Testament nachschlagen. Sie müssen aus Hesekiel 34 die Beschreibung eines „Hirten“ herausarbeiten. Sie bekommen auch andere Hausaufgaben.</p>



<p><strong>Zeit für Bewährung</strong></p>



<p>Im 1. Timotheusbrief heißt es, dass ein Ältester bewährt sein muss. Das bedeutet, dass sie Zeit brauchen, in der sie praktische Arbeit verrichten. Deshalb haben wir eine Art „Zwischenstellung“. Wir sagen, hier sind vier „mögliche Älteste“. Wir nennen sie „Verantwortliche“. Sie bekommen nun zwei Jahre Zeit, um zu zeigen, dass sie wirklich „Älteste“ sind. Manchmal fällt einer aus oder ein anderer wird hinzugefügt.</p>



<p>Manche Leute denken, dass wir zu langsam vorgehen. Das mag wahr sein, aber ich möchte da nicht zu hastig vorgehen, denn was sollen wir tun, wenn jemand Ältester ist und es stellt sich heraus, dass er nicht Ältester sein sollte? Ältester ist man nicht für zwei oder drei Jahre. Entweder man ist Ältester, oder man ist es nicht.</p>



<p><strong>Persönliches und gemeinsames Gebet</strong></p>



<p>Man braucht auch viel persönliches und gemeinsames Gebet. Manchmal haben wir spezielle Gebetstreffen einberufen, um für die Heranbildung und Einsetzung von Ältesten zu beten. Wir hatten halbe Tage des Gebets. Wir hatten halbe Tage mit Fasten und Gebet. Es ist ein Wunder, was Gott als Antwort auf Gebet tun kann.</p>



<p><strong>Die Ernennung der Ältesten</strong></p>



<p>Die Bibel sagt sehr wenig über die Ernennung und Einsetzung von Ältesten. Die Bibel gibt uns einen gewissen Freiraum. Es ist jedoch deutlich, dass in der Ernennung der Ältesten vier Personen oder Gruppen von Personen beteiligt sind.</p>



<p><strong>Der Heilige Geist</strong></p>



<p>Sie kennen Apostelgeschichte 20: „Der Heilige Geist hat euch zu Aufsehern gemacht“. Paulus hat sie nicht zu Ältesten gemacht. Der Heilige Geist hat das getan. Es ist wichtig, dass wir die Wirklichkeit und Wichtigkeit des Heiligen Geistes erkennen.</p>



<p>Gott wirkt immer durch zwei Werkzeuge: sein Wort und seinen Geist. Wir brauchen hier ein Gleichgewicht. Die Brüder haben das Wort, die Lehre betont, und sie haben manchmal wenig vom Wirken des Heiligen Geistes. Das gibt dann trockene, tote Orthodoxie. Die Pfingstler haben den Heiligen Geist betont, und sie haben manchmal recht wenig vom Wort. Das gibt dann manchmal wilden Fanatismus. Beides gehört zusammen. Was wir brauchen ist also eine Kreuzung zwischen „Brüdern und Pfingstlern“.</p>



<p>Gott sei Dank für das Wort. Als ich einen Arzt und seine Frau zum ersten Mal besuchte (sie kamen, um seinen Schwager zu besuchen), da haben sie zwei Priester mitgebracht. Sie haben es nicht gewagt, mit mir allein zu sprechen.</p>



<p>Der Priester sagte: „Was ist falsch daran, Kinder zu taufen? Wenn der Heilige Geist es den Eltern ins Herz legt, das Baby taufen zu lassen, was kann daran falsch sein?“</p>



<p>Das hört sich so geistlich an, nicht wahr? Ich sagte: „Entschuldigen sie bitte, mein Herr, aber das ist Blödsinn! Der Heilige Geist ist nicht dumm. Der Heilige Geist hat in seinem Buch geschrieben, dass Menschen, die bekehrt sind, getauft werden sollen!“</p>



<p>Es gibt 80 Texte, die von der Taufe reden. Nicht einer spricht von der Taufe von Babys. Der Heilige Geist arbeitet nicht gegen sich selbst. Wenn ich eine innere Stimme vernehme, die gegen die Lehre der Bibel ist, dann wird das wohl ein Geist sein, aber nicht der Heilige Geist.</p>



<p>Ich habe von einer verheirateten Frau gehört. Sie hatte fünf Kinder. Als ein Evangelist zu einer großen Evangelisation in die Stadt kam, besuchte die Familie jeden Tag die Veranstaltungen. Eines Tages kam die Frau nach Hause und sagte zu ihrem Mann und zu ihren Kindern: „Es tut mir leid, aber ich werde euch verlassen. Der Heilige Geist hat mir heute Abend klar gemacht, dass ich mit diesem Evangelisten reisen soll, um ihm bei seinen Evangelisationen zu helfen.“</p>



<p>Das hört sich sehr geistlich an, oder?</p>



<p>Unsinn! Der Heilige Geist sagt in seinem Wort, dass der Ort der Frau daheim bei ihrem Mann und bei ihren Kindern ist.</p>



<p><strong>Der Ältestenanwärter</strong></p>



<p>Nicht nur der Heilige Geist ist beteiligt, sondern auch der Mann selbst. 1. Timotheus 3 spricht von einem Mann, der das Ältestenamt begehrt. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder hat der Mann den Wunsch, dieses Amt für den Herrn auszuüben oder er weiß in seinem Herzen, dass Gott ihn auf diese Weise gebrauchen möchte und er rebelliert dagegen.</p>



<p>Viele Männer und Frauen Gottes haben gegen Gott rebelliert, als sie herausfanden, was Gott von ihnen wollte. Denken wir an Mose, Jeremia und andere. Tief in ihrem Herzen wussten sie, dass Gott sie berufen hatte. So glaube ich, dass der Mann, der ein Ältester werden soll, auch diesen inneren Eindruck haben muss.</p>



<p><strong>Die Apostel oder Missionare</strong></p>



<p>Wenn ich eine neue Gemeinde anfange, dann sehe ich oft schon von Anfang an, der oder jener wird einmal ein Ältester sein. Das liegt sicherlich teilweise an meiner Erfahrung, es liegt aber auch am Wirken des Heiligen Geistes in uns.</p>



<p><strong>Die Gemeinde</strong></p>



<p>Es ist die Gemeinde, die die Ältesten erkennt und anerkennt. Paulus spricht davon in 1. Thessalonicher 5.</p>



<p>Gehen wir zurück zum ersten, dem Heiligen Geist. Der Heilige Geist ernennt, aber wie wissen wir, wen der Geist Gottes ernannt hat? Wenn diese drei Punkte übereinstimmen, dann haben wir Gewissheit. Wenn es der Mann selbst empfindet, wenn die Gemeindegründer es empfinden und wenn die Gemeinde es empfindet, dann haben wir Gewissheit, dass wir den richtigen Mann haben.</p>



<p><strong>Die praktische Anwendung</strong></p>



<p>Nachdem einige Männer einige Zeit aktiv in der Gemeinde tätig waren, riefen wir die Gemeinde zusammen. Nach einer längeren Gebetszeit gab ich nochmals einige Anweisungen. Dann gaben wir jedem ein Stück Papier. Dabei muss jedem deutlich sein, dass dies keine Wahl ist.</p>



<p>Ich sagte den Leuten: „Schreibt nicht eure eigenen Gefühle auf. Schreibt auf, wer nach eurem Eindruck vom Herrn, Ältester der Gemeinde sein soll.“</p>



<p>Da waren vierzig Leute anwesend. Alle sagten: „Dieser Mann.“ Fünfunddreißig Leute sagten: „Dieser Mann.“ Sie sagten: „Der erste und der zweite Mann.“ Einundzwanzig sagten: „Der dritte.“</p>



<p>Ich habe mich mit dem Dritten unterhalten und er sagte: „Das ist vom Herrn. Weder meine Frau noch ich sind dafür bereit. Wir haben den Eindruck, dass noch Einiges in unserem Leben geschehen muss.“</p>



<p>Am nächsten Sonntag kamen die zwei Männer nach vorne und wir haben die Hände auf sie gelegt und für sie gebetet. Jetzt wurden sie als die Ältesten der Gemeinde anerkannt.</p>



<p>Sie hätten sehen sollen, wie der dritte Mann innerhalb eines Jahres geistlich gewachsen ist. Es war wunderbar; und genau ein Jahr später wurde auch er als Ältester anerkannt. Sie sehen, eigentlich ist es so einfach.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich werde meine Gemeinde bauen …</title>
		<link>https://kfg.org/2023/ich-werde-meine-gemeinde-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard Haverkamp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 15:35:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Biblische Lehre / Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde-Gründung, -Bau und -Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dies war der erste Artikel in der KfG-Zeitschrift Nr. 1. Grundlage war ein Vortrag, der am 18.11.1984 auf der 2. "Konferenz für Gemeindegründung" von Richard Haverkamp gehalten und von Rainer Ehmann übersetzt wurde. Der Vortrag wurde vom Schriftleiter [Ernst Maier] überarbeitet, wobei der Vortragsstil weitgehend beibehalten wurde.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einer meiner Lieblingstexte ist Römer 1,16, wo Paulus sagt: „<em>Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist die Macht Gottes zur Rettung!</em>“ Dieses Buch funktioniert wirklich. Sie fragen, wie geschieht das in Belgien, wie machen Sie es, dass all diese Leute gerettet werden? Es ist gar nicht so schwierig. Es ist das Wort Gottes! Sie erinnern sich an Martin Luther. Luther hat gesagt: „Ich habe überhaupt nichts getan, als das Wort Gottes verkündigt.“</p>



<p>Was wir in Westeuropa wirklich brauchen, ist eine neue Reformation! Und die kann nur kommen, wenn wir zur Bibel zurückgehen! Es ist mein Anliegen, dass die Bibel in jede Familie in Belgien kommt, und dass jeder Belgier die Bibel liest.</p>



<p>Unser Thema heißt „Gemeindebau.“ Ich habe es in drei Teile eingeteilt. Erstens: „Was ist unser Ziel?“ Zweitens: „Was ist unsere Strategie (unser Plan, um dieses Ziel zu erreichen)?“ Und drittens: „Was sind unsere Hilfsmittel?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist unser Ziel?</h2>



<p>Gott ist im Baugeschäft. Gott gab Mose Anweisungen zum Bau der Stiftshütte. Im verheißenen Land haben David und Salomo im Auftrag Gottes den Tempel gebaut. lm Neuen Testament sagt Jesus: „<em>Ich werde meine Gemeinde bauen!</em>“ In Apostelgeschichte 2 sehen wir den Anfang davon. Auch Petrus und Paulus reden davon. Petrus sagt in 1. Petrus 2: „<em>Lasst euch zu lebendigen Steinen gebrauchen zu einem geistlichen Haus.</em>“</p>



<p>Paulus schrieb den Korinthern: „<em>Wisset ihr denn nicht, dass ihr der Tempel des lebendigen Gottes seid?</em>“ Den Ephesern schrieb er, dass die Apostel und Propheten die Grundsteine des neuen Gebäudes sind.</p>



<p>Mein ganzes Leben gründet sich auf diesen Vers in Matthäus 16,18. Die Katholiken sagen, dass dies der wichtigste Vers in der Bibel ist. Ich stimme ihnen zu. Wo wir mit den Katholiken nicht ganz übereinstimmen, ist, wo man die Betonung hinsetzt. Sie betonen den ersten Teil: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen &#8230;.“ Ich betone den zweiten Teil: „Ich werde meine Gemeinde bauen und die Tore der Hölle werden nicht dagegen ankommen.“ Das ist mein Lebensvers. Auf diese Wahrheit stelle ich mich. Liebe Brüder und Schwestern, ich glaube, dass der Kampf des Gemeindebaus hier gewonnen wird.</p>



<p>Bevor wir ins Detail des Gemeindebaus gehen, möchte ich Zeit nehmen, um hier ein wirklich gutes Fundament zu legen auf das wir dann bauen können. Alles andere worüber wir reden werden, wird darauf aufbauen. Sie müssen sich diese Worte ganz tief in ihr Herz einprägen. Sie müssen immer wieder auf diese Worte zurückkommen. Das wird sie durchbringen, und in Westeuropa werden sie es brauchen. Ich nenne diese Aussage Jesu: „Die sieben große Worte von Christus,“ und ich möchte eines nach dem anderen besprechen.</p>



<p><strong><em>Der Baumeister</em></strong></p>



<p>Der Baumeister ist Jesus Christus. Mit anderen Worten: Gemeindebau ist nicht meine Aufgabe. Gemeindebau ist die Aufgabe Jesu. Ich baue keine Gemeinden in Belgien. Ich predige und lehre das Wort Gottes. Das ist alles. Und wenn ich das tue, ändert Gott die Menschen. Gott weckt die Toten auf. Gott wirkt das Wunder der Wiedergeburt. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „<em>Alle Macht ist mir gegeben worden im Himmel und auf Erden. Ihr geht, und ich werde mit euch sein!</em>“ Derselbe Jesus sagte: „<em>ICH werde meine Gemeinde bauen!</em>“ Wir müssen das wirklich in unser Herz einprägen. Ich habe mir das in mein Herz und in meine Gedanken eingeprägt. Jesus sagt: „Richard, du gehst nach Belgien, und ich werde meine Gemeinde bauen.“</p>



<p><strong><em>Die Gewissheit</em></strong></p>



<p>Die Betonung liegt nun auf <strong><em>„werde“</em></strong>. Jesus sagt nicht: „Ich werde mal versuchen, möglicherweise werde ich, wenn ihr mitmacht.“ Er sagt: „<em>Ich werde.</em>“ Wenn Gott sagt: „Ich werde,“ dann meint er es auch so!</p>



<p><strong><em>Der Besitzer</em></strong></p>



<p>Jesus sagte: „<em>Ich werde <strong>meine </strong>Gemeinde bauen!</em>“ Dies hat eine zweifache Bedeutung. Er sagt erstens: „Das ist meine Gemeinde, lasst ihr eure Finger davon! Ihr habt überhaupt nichts, worauf oder worüber ihr stolz sein könntet, es ist meine Gemeinde, sie ist mein Besitz.“</p>



<p>Zum Zweiten sagte Jesus, dass die Gemeinde und der Bau der Gemeinde seine Verantwortung ist. Wenn irgendetwas schiefläuft, dann gehe ich zurück zu IHM. In einer Stadt in Belgien, in der ich gearbeitet habe, gibt es heute eine Gemeinde mit etwa 65 Geschwistern. Aber vor etwa fünf Jahren waren da nur fünf Leute übriggeblieben. Es gab einige Probleme und die Sache ging wirklich rückwärts. Verschiedene Leute sagten zu mir: „Richard, warum hörst du an diesem Ort nicht einfach auf? Es ist da so schwierig. Du verschwendest deine Zeit. 15 km weiter in der nächsten Stadt gibt es eine evangelikale Gemeinde. Die Leute können ja dahin gehen?“ Und ich habe wirklich ernsthaft darüber nachgedacht. Aber ich hatte Matthäus 16 in meinen Gedanken, und eines Tages ging ich auf meine Knie und betete: „Nun, Herr Jesus, du musst dich an Matthäus 16,18 erinnern. Du hast gesagt: <em>Ich werde meine Gemeinde bauen, und die Tore der Hölle werden sie nicht überwältigen.</em> Die Tore der Hölle überwältigen dich im Augenblick. Willst du das zulassen? Es ist deine Gemeinde. Es ist deine Arbeit. Dein Name ist in Gefahr. Willst du das zulassen?“ Und heute gibt es dort eine Gemeinde mit 65 bis 70 Leuten.</p>



<p>Ich erinnere mich, vor vier Jahren hatte ich eine Konferenz in Frankreich. Zwei Tage bevor ich zu dieser Konferenz ging, geschah es, dass in einer neuen Gemeinde, die erst ein halbes Jahr alt war, zwei der führenden Männer sich gegen mich wandten. Es gab wirklich tiefe Probleme und ich musste zu einer Konferenz gehen. Ich erinnere mich, wie ich von Paris nach Lyon fuhr. Auf dem ganzen Weg betete ich: „Herr Jesus, es ist deine Gemeinde. Es ist dein Problem. Ich gehe jetzt zu dieser Konferenz.“ Das ganze Problem löste sich und heute ist dort eine Gemeinde mit 65 Erwachsenen plus Kinder.</p>



<p><strong><em>Das Bauwerk</em></strong></p>



<p>Der Herr Jesus baut seine <strong><em>Gemeinde</em></strong>. Es heißt nicht, dass er einzelne Leute aufbaut. In unserer heutigen Zeit wird viel zu viel Betonung auf den Einzelnen gelegt. Verschiedene christliche Organisationen arbeiten mit Einzelnen. Sie sehen wie Einzelne sich bekehren und sie machen Nacharbeit oder Jüngerschaftsschulung mit diesen Einzelnen. Jesus hat nicht gesagt, dass wir Entscheidungen treffen sollen. Er sagte, wir sollen Jünger machen, und ich glaube, dass kein Christ ein wirklicher Jünger sein kann, ohne dass er zu einer örtlichen Gemeinde gehört. Erinnern sie sich an Epheser 5, wo Paulus über die Ehe spricht und sagt: „<em>Christus liebt die Gemeinde, er reinigt die Gemeinde, er präsentiert die Gemeinde vor dem Vater.</em>“ Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Gemeinde aus einzelnen Leuten besteht. Aber die einzelnen Leute müssen eine Gemeinde bilden.</p>



<p><strong><em>Die Bauarbeit</em></strong></p>



<p>Gemeindearbeit ist Bauarbeit. Um ein Haus zu <strong><em>bauen </em></strong>braucht man mindestens vier wichtige Dinge. Erstens benötigt man ein <em>Fundament</em>. Dies ist das Wort Gottes. Zweitens benötigt man <em>Steine</em>, um auf dieses Fundament zu bauen. Das sind die einzelnen Gläubigen. Drittens benötigt man <em>Balken</em>, um das Ganze zusammenzuhalten. Das sind die Ältesten.</p>



<p>Man braucht noch ein Viertes. Man kann die Steine nicht lose aufeinanderlegen, sonst würde das Gebäude in sich zusammenfallen. Die Steine werden mit <em>Zement </em>zusammengeklebt. Der Zement ist die von Gott gegebene Liebe. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen. Diese Liebe hält die Steine zusammen.</p>



<p><em><strong>Der Widerstand</strong></em></p>



<p>Der Herr Jesus redet von den Toren der Hölle, die die Gemeinde nicht überwältigen werden. Von wem redet Jesus da? Er redet von Satan und allen seinen Dämonen. Ich möchte euch etwas sagen. Ich bin nach Frankreich gegangen, und die Leute kamen zu mir und sagten: „Richard, du kennst Frankreich nicht. Du hast in Frankreich noch nicht gearbeitet. Frankreich ist das härteste Land der Welt.“</p>



<p>Ich war in London (Kanada). London ist eine große Stadt, und die Leute sind dort zu mir gekommen und sagten: „Richard, du kennst London nicht. London ist die schwierigste Stadt.“</p>



<p>Ich war in anderen Städten und in anderen Ländern, und die Leute sagten: „Dies ist der härteste Platz der Welt.“ Überall wo ich hingehe, da wird irgendjemand zu mir kommen und sagen: „Richard, dies ist der härteste Platz der Welt.“ Als ich nach Belgien ging, sagte ich auch: „Dies ist der härteste Platz der Welt.“</p>



<p>Warum sehen wir den Tatsachen nicht einfach ins Auge? Die ganze Welt ist hart! Die ganze Welt ist Satans Gebiet. Aber vergessen sie nicht, dass Jesus gesagt hat: „<em>Ich werde meine Gemeinde bauen!</em>“ Wir müssen die Gemeinde nicht bauen. Das ist viel zu schwierig. lm Himmel kann jeder eine Gemeinde bauen, aber es gibt nur Einen, der eine Gemeinde auf der Erde aufbauen kann, das ist Jesus Christus, und er hat gesagt: „Ich will es tun, und die Tore der Hölle werden die Gemeinde nicht überwältigen.“</p>



<p><strong><em>Der Sieg</em></strong></p>



<p>Die Tore der Hölle werden die Gemeinde nicht überwältigen. Dies heißt nicht, dass sie es nicht versuchen werden. In Belgien ist es zurzeit so: Je mehr die Christen dort mit dem Herrn gehen, je mehr sie sich vom Herrn gebrauchen lassen, desto intensiver werden die Angriffe des Feindes. Ich könnte ein dickes Buch darüber schreiben. Die Tore der Hölle sitzen nicht still! Sie werden uns körperlich angreifen. Sie werden uns geistig angreifen. Sie werden uns geistlich angreifen. Sie werden meine Frau und meine Ehe angreifen. Sie werden meine Kinder angreifen. Satan wird ihre Mitarbeiter angreifen. Er wird ihre Arbeit angreifen. Er wird alles angreifen.</p>



<p>Die Tore der Hölle werden nicht still sitzen. Aber preist den Herrn, sie werden uns nicht überwältigen. Während der letzten 13 Jahre habe ich das gelernt. Ich habe verschiedene Zeiten erlebt, wo ich auf die Knie ging und betete: „Herr, du tust jetzt besser etwas.“ Und immer wieder hat die Gemeinde überlebt. Wir haben jetzt mehr als 20 Gemeinden. Die Kleinste hat 25 Gläubige, die Größte hat über 100. Durchschnittlich hat eine Gemeinde etwa 50 Gläubige.</p>



<p>Wir haben keine ausgebildeten Pastoren. Wir haben keine ausgebildeten, hauptamtlichen Mitarbeiter, und trotzdem haben wir keine falsche Lehre, die hereinkommt. Wir hatten keine Gemeindespaltung innerhalb der letzten 13 Jahre. Das ist erstaunlich.</p>



<p>Wir haben Männer, die Bibelstunden halten, die nie eine Bibelschule gesehen haben. Wir haben jeden Sonntagmorgen offene Versammlungen. Jeder kann aufstehen und reden. Und das tun die Brüder auch. Wir haben kein Problem mit falscher Lehre. Wir müssen es lernen, uns auf dieses Wort des Herrn Jesus Christus zu stützen.</p>



<p>Unser Ziel ist eine lebendige, aktive, unabhängige Gemeinde. Natürlich wollen wir, dass Leute gerettet werden, und wir wollen sie getauft sehen. Und wir wollen Jünger sehen. Aber das Ziel ist: lebendige, aktive, unabhängige Gemeinde! Das ist biblisch. Das ist Neues Testament. Das ist es, was wir brauchen.</p>



<p>Übrigens, ist ihnen aufgefallen, dass Jesus ein Ziel hat? Viele Menschen leben heute ohne Ziel in ihrem Leben. Sie leben eben. lm Englischen gibt es ein schönes Sprichwort: „Wenn du auf nichts zielst, dann triffst du garantiert.“ Und viele Christen leben so. Viele christliche Arbeiter leben so. Kein Ziel.</p>



<p>Jesus hatte ein Ziel vor sich. Wenn ich sie frage, was war Christi Ziel, bin ich sicher, dass einige von ihnen sagen würden: „Er kam, um für uns zu sterben.“ Es tut mir leid, aber das stimmt nicht! Sein Ziel war nicht zu sterben, sein Ziel finden wir hier: „<em>meine Gemeinde bauen!</em>“ Er wusste, dass er sterben müsste, um dies möglich zu machen, aber sein Ziel, war, eine Gemeinde zu bauen. Das Ziel war, Menschen aus dieser von Satan beherrschten Welt zu sammeln, um etwas Neues anzufangen. Wenn dies das Ziel Christi ist, sollten wir nicht dasselbe Ziel haben?</p>



<p>Übrigens, Christus hat nicht gesagt: „Ich werde die ganze Welt evangelisieren.“ Das war nicht sein Ziel. Er hat nicht gesagt: „Ich werde ein Traktat in jeden Briefkasten stecken.“ Das war nicht sein Ziel. Er hat nicht gesagt: „Ich werde mein Reich auf diese Welt herunterbringen.“ Das wird geschehen, aber nicht jetzt. Er hat nicht gesagt: „Ich werde viele Radiosendungen haben.“ Verstehen sie mich bitte nicht falsch. Es ist überhaupt nichts Falsches, Traktate zu verteilen, oder Radiosendungen zu produzieren und auszustrahlen, aber sie sind nicht das Ziel. Das Ziel ist: Seine Gemeinde gebaut zu sehen.</p>



<p>Ich habe viele Missionsrundbriefe gelesen, die sagen, wir haben mit so und so vielen Leuten Kontakt. Das ist wunderbar, aber das Ziel sind nicht Kontakte. Manchmal wundere ich mich, was mit all diesen Kontakten geschieht. Ich möchte nicht mehr als 20 Kontakte, und ich möchte so schnell wie möglich mit diesen in Verbindung sein. Ich möchte sie aussuchen und sortieren, bis ich etwa ein oder zwei übrighabe, denen es wirklich ernst ist. Das Ziel ist, dass wir lebendige, unabhängige und aktive Gemeinden haben. Je schneller, desto besser.</p>



<p>Die größte Not die wir haben ist die, dass wir zurückgehen müssen zum Wort Gottes. Wir müssen es so wörtlich nehmen wie möglich. Wir sagen den Menschen in Belgien immer wieder: „Wir müssen uns an das Wort Gottes halten. Wenn ihr uns Dinge zeigen könnt, die nicht im Neuen Testament sind, dann sagt es uns und dann werden wir damit aufhören. Oder wenn es Dinge gibt im Neuen Testament, die wir nicht tun, dann zeigt sie uns und wir werden sie tun.“</p>



<p>Es ist erstaunlich, was wir in Belgien erleben. Wir sehen in Belgien eine kleine Reformation. Wir sehen, wie sich mindestens 200 Katholiken im Jahr bekehren, und wir führen niemand zu Jesus. Wir beten nie mit den Leuten. Wir sagen nie zu ihnen: „Würdest du jetzt gern Christus aufnehmen?“ Wir lehren sie das Wort Gottes, Woche um Woche. Und sie werden gerettet. Mein erstes Ziel ist nicht, die Menschen gerettet zu bekommen, mein erstes Ziel ist es, sie mit der Bibel zu konfrontieren. Und wenn ich sie für die Bibel interessieren kann, und wenn ich sie dazu bringen kann, dass sie dieses Buch lesen, dann wird der Herr den Rest tun.</p>



<p>Genau das ist während der Zeit der Reformation geschehen. Jede Erweckung in der Geschichte der christlichen Gemeinden war immer das Resultat der Rückkehr zum Wort Gottes.</p>
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